Ein glorreiches Konzept, vier menschliche Träger, ein kosmisches Korps und das ambitionierteste Mythologie-Projekt, das DC je unternommen hat.
EIN KONZEPT SUCHT EINEN TRÄGER — und findet vier

Green Lantern existiert zweimal – und das ist der Schlüssel zur Figur. Der erste Green Lantern, Alan Scott, erschien 1940 in All-American Comics #16 und wurde von Martin Nodell und Bill Finger erschaffen – ja, demselben Bill Finger, der Batman miterfand, aber nie den angemessenen Ruhm dafür erhielt. Alan Scotts Ring hatte magische Kräfte, seine Laterne war aus dem Metall eines gefallenen Meteoriten und seine Geschichte hatte wenig mit dem zu tun, was Green Lantern heute bedeutet.
Das Konzept nahm 1959 Gestalt an, als Showcase Comics im Silbernen Zeitalter einen Neustart wagte. John Broome und der Künstler Gil Kane schufen Hal Jordan, einen Testpiloten der Air Force, der von einem sterbenden außerirdischen Wächter einen grünen Ring erhält. Dieser Ring ist weniger ein Produkt der Magie als vielmehr ein Meisterwerk der Technologie. Er gilt als das mächtigste Werkzeug im Universum und funktioniert ausschließlich durch die Willenskraft seines Trägers. Dabei wird dieser nicht vom Schicksal auserwählt, sondern durch seinen Charakter bestimmt: Der Ring sucht jemanden aus, der frei von Furcht ist.
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